Ich wage zu behaupten, dass wir alle von diesem denken geprägt sind. Es gibt einfach diese bestimmten Laden, in die wir Menschen stecken und zu stecken versuchen. Diese Schubladen gehen oft Arm in Arm mir Vorurteilen, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte, die ich vielleicht ein anderes Mal zerlegen werde.
Zurück also zum Thema. Wir haben Vorstellungen, die wir uns selbst vorfertigen. Oft schreinern wir uns unsere Schubladen nämlich sogar selbst, oft bekommen wir sie von unserem Umfeld in die Wiege gelegt. Viele von euch mögen sich jetzt fragen was die heiße Blondine mit den autistischen Zügen heute mit der unendlich langen mobiliarlastigen Einleitung bezweckt. Meine Lieben: Weil ich heute einfach Lust habe mich mit Möbeln auseinanderzusetzen.
Also: Schubladen. Habt ihr schon Mal über Zwischenwege nachgedacht? Etwas das keine Freundschaft + ist, keine Beziehung und kein One Night Stand? Nein? Tja, ich auch nicht. Wer regelmäßig meinen Blog liest ist auch informiert, das ich von den ersten zwei Gattungen nichts halte. Das Erste klingt wie ein Schwangerschaftstester und das Zweite ist eine Unterdrückung der Individualität eines Individuums. Trotzdem habe ich nie über einen Mittelweg nachgedacht und als ich heute in der Badewanne lag und über die wichtigen Dinge des Lebens nachdachte (natürlich mit einem Gläschen Wein um den Klischees Bestätigung zu erbringen) habe ich eben angefangen über Schubladen nachzudenken. Diese drei vorgefertigten Schubladen gibt es und über etwas anderes denken wir nicht mehr nach, weil es in unserer kleinen schneckenhausartigen Welt im Schrank der zwischenmenschlichen Beziehungen die mit dem Koitus einhergehen nur diese drei Laden gibt. In diesem Sinne entlasse ich euch in die Sonntagnacht mit dem Auftrag über meine Worte nachzudenken. Denn meiner Meinung nach ist es eine Schande, dieses Kleindenken gut zu heißen.
Sonntag, 12. Juni 2016
Samstag, 4. Juni 2016
Teufelspakt
Es gibt Tage, da kommt mir mein Leben garnicht so schlimm vor. Vor allem, weil sie von Momenten geprägt sind, die mich beinahe glücklich machen. Momente wie Revolutionsküsse beim Reden oder ein Buch fertig zu lesen das mich in seinen Bann gezogen hat. Doch wie immer folgt die Depression. Denn Revolutionsküsse werden versiegen wie ein Bach an heißen Sommertagen und jedes Buch hat eine letzte Seite. Ich wage zu behaupten dies zu wissen und ich vermute weiters, dass ich dazu beitragen werde. Denn ich habe Angst verletzt zu werden und das Buche lese auch ich aus. Was mich wieder einmal zu der Vermutung bringt, dass ich allein an meinem Leid schuld bin.
Doch obwohl ich nicht sagen kann, warum ich das tue, weiß ich doch mit Bestimmtheit, dass ich heute wohl einer schlaflosen Nacht frönen werde. Denn wenn ich eines Fürchte dann ist es der Teufelspakt, den ich mit 15 aus jugendlicher Dummheit geschlossen habe. Denn er lässt dich nicht los und wie immer ist Angst mein Beweggrund. Denn der Teufel wird mich nicht gehen lassen und wenn er seinen Pakt von neuem beginnt und ich aus Angst mit ihm das Bett teile wird es mich wieder einmal von innen heraus zerfetzen. Dann gibt es keine Revolutionsküsse mehr und kein Buch. Dann bin da nur ich und meine Angst.
Doch obwohl ich nicht sagen kann, warum ich das tue, weiß ich doch mit Bestimmtheit, dass ich heute wohl einer schlaflosen Nacht frönen werde. Denn wenn ich eines Fürchte dann ist es der Teufelspakt, den ich mit 15 aus jugendlicher Dummheit geschlossen habe. Denn er lässt dich nicht los und wie immer ist Angst mein Beweggrund. Denn der Teufel wird mich nicht gehen lassen und wenn er seinen Pakt von neuem beginnt und ich aus Angst mit ihm das Bett teile wird es mich wieder einmal von innen heraus zerfetzen. Dann gibt es keine Revolutionsküsse mehr und kein Buch. Dann bin da nur ich und meine Angst.
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